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    Fachkräftemangel am Bau 2026: Zahlen, Prognosen & Lösungen

    Aktuelle Zahlen: So groß ist das Problem

    Der Fachkräftemangel im Baugewerbe hat 2025/2026 einen neuen Höchststand erreicht. Für Bauunternehmen auf Personalsuche sind die Kennzahlen alarmierend:

    391.000

    fehlende Fachkräfte bundesweit

    Quelle: KOFA, Juni 2025

    59%

    der Bauunternehmen mit Besetzungsproblemen

    Quelle: DIHK Fachkräftereport

    36%

    Stellenüberhangquote im Bau

    Jede 3. Stelle unbesetzt

    „Laut DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 berichten 59 Prozent der Bauunternehmen über Stellenbesetzungsprobleme. Im Handwerk liegt die Quote noch höher."

    — DIHK Fachkräftereport 2025/2026

    Engpassquoten nach Baubereich:

    Tiefbau62%
    Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klima (SHK)59%
    Elektrotechnik54%
    Hochbau48%
    Ausbaugewerbe45%

    Regionale Unterschiede

    Der Fachkräftemangel trifft nicht alle Regionen gleich. Süddeutschland und ländliche Gebiete sind besonders betroffen:

    Stark betroffen

    • • Bayern: Engpassquote 67%
    • • Baden-Württemberg: 64%
    • • Rheinland-Pfalz: 61%
    • • Ländliche Regionen generell höher betroffen

    Weniger betroffen

    • • Berlin: Engpassquote 41%
    • • Hamburg: 44%
    • • Sachsen-Anhalt: 43%
    • • Großstädte generell besser versorgt

    Ursachen: Warum fehlen so viele Fachkräfte?

    Der Fachkräftemangel im Bau hat mehrere strukturelle Ursachen, die sich gegenseitig verstärken:

    1. Demografischer Wandel

    Die geburtenstarken Jahrgänge (Babyboomer) gehen in Rente. Jährlich verlassen ca. 19.800 Beschäftigte altersbedingt die Baubranche – mehr als nachkommen.

    2. Ausbildungslücke

    Die Zahlen sprechen für sich:

    19.800

    Rentner pro Jahr

    12.340

    Neue Azubis pro Jahr

    Netto-Verlust: ca. 7.500 Fachkräfte jährlich – und die Lücke wächst.

    3. Hohe Abbrecherquote

    40% der Ausbildungsverträge im Baugewerbe werden vorzeitig aufgelöst – der höchste Wert aller Branchen. Gründe: körperliche Belastung, Arbeitsbedingungen, attraktivere Alternativen.

    4. Abwanderung in andere Branchen

    Fachkräfte wechseln in weniger körperlich belastende Berufe: Facility Management, Industrie, Vertrieb. Einmal weg, kommen die wenigsten zurück.

    Prognosen: Was erwartet uns?

    Die Experten sind sich einig: Der Fachkräftemangel wird sich ohne aktive Gegenmaßnahmen weiter verschärfen.

    QuellePrognose 2026
    EY-ParthenonLeichtes Volumenwachstum von 1,0% im Hochbau erwartet
    ifo InstitutIm ungünstigsten Fall nur 175.000 fertiggestellte Wohnungen (Ziel: 400.000)
    DIHK83% der Unternehmen erwarten negative Folgen durch Fachkräftemangel
    Institut der deutschen WirtschaftBis 2030: Lücke von über 500.000 Fachkräften im Baugewerbe möglich

    Vier bewährte Lösungsstrategien

    Unternehmen, die dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen, setzen auf einen Mix aus kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen. Einen Überblick über den kompletten Vermittlungsprozess finden Sie hier.

    1

    Internationale Fachkräfte gewinnen

    Schnellste Wirkung (4-8 Wochen)

    Die Westbalkan-Regelung und das Fachkräfteeinwanderungsgesetz bieten rechtssichere Wege, qualifizierte Handwerker aus dem Ausland zu rekrutieren.

    50.000 Kontingentplätze (Westbalkan)
    Keine Anerkennung nötig
    Direkte Festanstellung
    Familiennachzug möglich
    2

    Nachwuchs gewinnen

    Langfristige Wirkung (3+ Jahre)

    Attraktive Ausbildungsbedingungen schaffen und aktiv um junge Menschen werben.

    • Übertarifliche Ausbildungsvergütung
    • Moderne Ausstattung und digitale Tools
    • Kooperationen mit Schulen und Berufsberatung
    • Social Media Präsenz für Arbeitgebermarke
    3

    Mitarbeiter binden

    Kontinuierlich

    Jeder Mitarbeiter, der bleibt, ist eine Stelle weniger, die neu besetzt werden muss.

    • Wettbewerbsfähige Gehälter und Zusatzleistungen
    • Gesundheitsförderung und Ergonomie am Arbeitsplatz
    • Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten
    • Wertschätzende Unternehmenskultur
    4

    Stille Reserve aktivieren

    Mittelfristig

    Menschen zurückgewinnen, die bereits Erfahrung haben, aber aktuell nicht im Bau arbeiten.

    • Wiedereinsteiger-Programme für ehemalige Fachkräfte
    • Quereinsteiger mit Grundqualifikation schulen
    • Teilzeitmodelle für ältere Mitarbeiter
    • Kooperation mit Arbeitsagentur für Umschulungen

    Internationale Fachkräfte: Die schnellste Lösung

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    Dem Fachkräftemangel begegnen

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    Häufige Fragen

    Quellen & Weiterführende Links

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